Ob zu Hause oder im Ausland – Millionen von uns behalten ihren Datenverbrauch beim Streaming im Blick, einfach weil es mit der Zeit ganz schön ins Geld geht. Gerade im Urlaub möchte man sich keine Sorgen um hohe Rechnungen machen, nur um ein paar Songs oder Videos zu streamen! Deshalb haben wir uns die Frage gestellt: „Wie viel Datenvolumen verbraucht Streaming eigentlich?“
Kurz gesagt, der Datenverbrauch beim Streaming variiert je nach Video- und Audioqualität, ob Sie streamen oder herunterladen, der Art des Streamings und weiteren Faktoren.
In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen alles im Detail, damit Sie genau wissen, wie viel Datenvolumen Sie im Ausland benötigen und wie Sie je nach Betriebssystem Ihres Telefons Ihren Datenverbrauch überprüfen können.
Datennutzungsvergleich nach Streaming-Typ
Man könnte leicht annehmen, dass das Streamen von Videos und Live-Inhalten wahrscheinlich viel weniger Daten verbraucht als das Abrufen von E-Mails und das gelegentliche Scrollen durch Instagram.
Hier ist eine kurze Tabelle, die den typischen Datenverbrauch nach Streaming-Typ gemäß Armen Hakobyans Leitfaden auf Inorain vergleicht:
|
Datenstreaming-Typ |
Typischer Datenverbrauch pro Stunde |
|
Standardvideo |
Bis zu 1 GB |
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HD-Video |
Bis zu 2 GB |
|
Full-HD-Video |
Bis zu 4 GB |
|
4K-Video + |
Bis zu 16 GB |
|
Standard-Audio |
Etwa 50 MB |
|
HD / Verlustfreies Audio |
150 MB + |
Wie Sie sehen können, benötigt Audio deutlich weniger Daten als Video, und je höher die Qualität Ihrer Unterhaltung ist, desto mehr Daten verbrauchen Sie unterwegs.
Schlüsselfaktoren, die den Streaming-Datenverbrauch beeinflussen
Der Datenverbrauch beim Streaming schwankt je nach gewünschter Qualität, ob die Daten vorher heruntergeladen werden und wie lange gestreamt wird.
Auswirkungen der Video- und Audioqualität auf die Datennutzung
Hochwertiges Audio- und Videostreaming erfordert mehr Daten, da eine höhere Bitrate notwendig ist. Die Bitrate gibt die Datenmenge in Bit an, die innerhalb eines bestimmten Zeitfensters übertragen werden kann, üblicherweise gemessen in Bit pro Sekunde.
Das bedeutet, dass auch die Art der Videos, die du streamst, Einfluss auf deinen Datenverbrauch hat. Achte nicht nur auf die Videoauflösung (z. B. 1080p), sondern auch auf die Streaming-Plattform. So ist das Streamen auf TikTok oder Facebook Live beispielsweise deutlich datenärmer als Inhalte für YouTube oder Twitch.
Sie können auch Streaming-Dienste wie Disney+ oder Netflix abonnieren, die verschiedene Pakete mit unterschiedlichen Streaming-Qualitäten anbieten. Um unterwegs hohe Datenkosten zu vermeiden, wählen Sie am besten Standardauflösung statt HD oder Ultra 4K.
Wenn Sie über WLAN verbunden sind oder einen Heim-Breitbandanschluss nutzen, müssen Sie sich weniger Sorgen machen. Wenn Sie jedoch von einem Smartphone oder Tablet streamen, gibt es wahrscheinlich Einschränkungen, die Sie beachten sollten.
Datenverbrauch für Streaming im Vergleich zum Herunterladen von Inhalten
Letztendlich verwenden Streaming und Downloads exakt dieselbe Datenmenge. Wenn Sie ein Video einmal streamen, haben Sie es effektiv heruntergeladen. Dasselbe gilt für Songs und Alben. Einmaliges Abspielen entspricht einem Download.
Wenn Sie jedoch Musik oder Videos streamen und dieselben Inhalte immer wieder abspielen, verbrauchen Sie jedes Mal mehr Daten. Wenn Sie beispielsweise denselben Netflix-Film erneut ansehen möchten, verschwenden Sie Daten, da Sie ihn jedes Mal erneut herunterladen müssen! Hinzu kommt, dass manche Streaming-Dienste Sie möglicherweise auf die beste Audio- oder Videoqualität festlegen.
Kurz gesagt: Wenn Sie eine Serie oder einen Film heruntergeladen haben, können Sie ihn offline immer wieder ansehen, ohne weiteres Datenvolumen zu verbrauchen. Beim Streaming hingegen ist Ihr Datenvolumen schnell aufgebraucht.
Wie sich die Streamingdauer auf den gesamten Datenverbrauch auswirkt
Je länger ein Song oder ein Video ist, desto mehr Datenvolumen wird gestreamt und desto schneller ist das Datenvolumen aufgebraucht. Und wenn man das Ganze in der höchstmöglichen Qualität streamt, geht es sogar noch schneller.
Daher ist es immer ratsam, Streaming-Apps zu schließen, wenn man sie nicht benutzt, denn wenn man versehentlich eine Sendung oder ein Album weiterlaufen lässt, verbraucht man sein Datenvolumen extrem schnell!
So überwachen Sie den Datenverbrauch beim Streamen
Zum Glück war es noch nie so einfach, den Datenverbrauch beim Streaming im Ausland zu überprüfen. Hier finden Sie kurze Anleitungen für iPhone und Android.
Kleiner Tipp! Denken Sie daran, dass sich Android-Handys je nach Modell und Hersteller unterscheiden. Daher können die genauen Bildschirme und Menüs, die Sie verwenden müssen, bei der praktischen Überprüfung dieser Einstellungen anders aussehen.
Auch bei iPhones sollten Sie bedenken, dass die Einstellungen je nach der installierten iOS-Version unterschiedlich aussehen können.
Überprüfung des Streaming-Datenverbrauchs auf dem iPhone
- Suchen und öffnen Sie die Einstellungen-App Ihres Telefons.
- Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf „Mobilfunkdienst“.
- Scrollen Sie nach unten zu „Mobile Daten“. Dort sehen Sie Ihren gesamten Datenverbrauch für den „Aktuellen Zeitraum“, also die Zeitspanne seit dem letzten Zurücksetzen Ihrer Statistiken.
- Scrollen Sie bis zum Ende der Seite und tippen Sie auf „Statistiken zurücksetzen“, um Ihre Datennutzung erneut von Grund auf zu messen.
Überprüfung des Streaming-Datenverbrauchs auf Android
- Einstellungen suchen und öffnen.
- Scrollen Sie zu „Netzwerk und Internet“ und tippen Sie darauf.
- Tippen Sie auf SIMs und wählen Sie die SIM-Karte aus, die Sie aktuell verwenden (z. B. eine eSIM für Nordamerika von SIMVO).
- Im nächsten Bildschirm wählen Sie „App-Datennutzung“. Anschließend wird Ihnen eine Ansicht angezeigt, in der Sie verschiedene Datumsbereiche auswählen können, um Ihren Datenverbrauch zu einem bestimmten Zeitpunkt einzusehen. Daraufhin werden Ihnen Ihre datenintensivsten Apps angezeigt.
Wie bereits erwähnt, können diese Einstellungen auf Ihrem Gerät, z. B. auf Samsung-Handys, aufgrund herstellerspezifischer Gegebenheiten anders aussehen.
Praktische Tipps zur Reduzierung des Datenverbrauchs beim Streaming von Fernsehen
Zum Glück gibt es Möglichkeiten, den Datenverbrauch beim Streaming im Ausland zu reduzieren. Hier sind ein paar Tipps, damit Sie im Urlaub unbeschwert Serien schauen können:
- Laden Sie Ihre Lieblingsserien oder -filme vor der Reise herunter. Wenn Sie wissen, was Sie unterwegs sehen möchten, laden Sie diese am besten schon vor Ihrer Abreise per WLAN herunter. So können Sie Ihre mobilen Daten deaktivieren und offline schauen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.
- Wählen Sie ausschließlich Medien in niedriger Auflösung. Auch wenn wir alle 4K-Unterhaltung lieben, sollten Sie während Ihrer Reise Ihre Datennutzung auf Standardauflösung reduzieren.
- Wählen Sie eine eSIM mit unbegrenztem Datenvolumen. Mit SIMOVO können Sie eine eSIM mit unbegrenztem Datenvolumen im Voraus bezahlen. Ihr Paket wird dann alle 24 Stunden zurückgesetzt. Entscheiden Sie sich für einen Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen, und Sie müssen sich nie mehr Sorgen machen, ohne Daten dazustehen (was wir natürlich auch nie zulassen würden!).
- Begrenzen Sie die App-Nutzung. Geräte wie iPhones verfügen über App-Beschränkungen, mit denen Sie den Zugriff auf bestimmte Programme und Dienste anhand Ihrer Voreinstellungen einschränken können. Wenn Sie beispielsweise YouTube nach drei Stunden nicht mehr streamen möchten, können Sie ein Zeitlimit festlegen.
- Wischen Sie Apps aus und beenden Sie die Wiedergabe. Es ist leichter gesagt als getan, Serien und Filme einfach weiterlaufen zu lassen! Tun Sie sich und Ihrem Datenvolumen einen Gefallen: Deaktivieren Sie die automatische Wiedergabe und wischen Sie die App aus, wenn Sie nichts schauen. Stellen Sie es sich wie die moderne Variante vor, den Fernseher im Standby-Modus auszuschalten, wenn er nicht benutzt wird!
Wie viel Datenvolumen verbraucht Streaming? Mehr als Sie denken. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, den Datenverbrauch beim Streaming im Ausland zu reduzieren. Mit einer Prepaid-eSIM von SIMOVO sind Sie auf dem besten Weg zu niedrigeren Datenkosten.











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